Wie können soziale Innovationen verbreitet werden?
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Wie können soziale Innovationen verbreitet werden?
In der neuen Folge des Podcasts The Regeneration Lab des Centre of Expertise Mission Zero spricht Kristin Krebs, darüber, wie Studierende Empathie für nicht-menschliche Stakeholder entwickeln können. Sie thematisiert warum das für die Zukunft des Verständnisses von Entrepreneurship entscheidend ist. Die Folge trägt den Titel „How Do We Equip Students With Empathy for Non Humans? A Conversation with Kristin Krebs“ und bietet damit einen Einblick ihre Lehrphilosophie und -praxis.
Kristin Krebs forscht im Rahmen ihrer Dissertation unteranderem zu regenerativer Landwirtschaft und wie in dieser nicht-menschliche Stakeholder, wie beispielsweise Nutztiere, Wildtiere und Pflanzen berücksichtigt werden. Ihr Lehransatz basiert auf Design Thinking und Systems Thinking, die sie für eine kreativere, offenere Lernumgebung nutzbar macht. Im Gespräch erläutert sie, wie sich Design Thinking für regenerative Fragestellungen adaptieren lässt. Statt sich allein auf einzelne Nutzer:innen zu konzentrieren, richtet sich der Blick auf weiterreichende sozio-ökologische Systeme. Dies ermöglicht Studierenden einen Perspektivwechsel, der auch Impulse aus Biologie und Ökologie aufnimmt, um ihnen Empathie für alle Akteure dieses Planeten zu entwickeln.
Im Zentrum der Folge steht die Frage, wie Entrepreneurship-Bildung als Beitrag zu gesünderen Beziehungen zwischen Menschen, Gemeinschaften und der nicht-menschlichen Welt neu gedacht werden kann. Damit verbunden sind Themen sozialer und ökologischer Gerechtigkeit sowie die Frage, wie Universitäten unterstützende, sensible Lernräume schaffen können. Viele Studierende bringen wenig Übung in offenem, kreativem Arbeiten mit, sodass Fehler und Unsicherheiten im Lernprozess unvermeidlich sind. Kristin Krebs begegnet dem mit Transparenz über ihre Erwartungen und zeigt Alternativen zu hierarchischen Arbeitsmodellen auf. Dazu sagt sie: „Fehler und Unsicherheiten sind Teil des Prozesses." Sie validiert die Sorgen ihrer Studierenden, fördert die Gemeinschaft der Studierenden untereinander und zeigt konkrete Finanzierungsmöglichkeiten für wertegeleitete Gründungen auf.
Die Folge ist Teil des Diskurses darüber, wie sich Entrepreneurship-Bildung weiterentwickeln kann. Wie Kristin Krebs es selbst formuliert: „Ich hoffe, dass Entrepreneurship-Bildung sich öffnet, um neu zudenken, was Entrepreneurship eigentlich ist“.
Die vollständige Folge ist auf Spotify und Apple Podcasts abrufbar. Der Lehrstuhl bedankt sich bei Johanna Lordick, Bas van den Berg und dem Team von The Regeneration Lab für das Gespräch.
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